Aktientheater Zürich.
Koloriertes Aquatintablatt von Franz Hegi.
Zürich 1839.
© Schweizerische Landesmuseen
Im November 1834 eröffnete Zürichs erstes stehendes Theater. Der Bau gehörte einer Aktiengesellschaft, welche die ehemalige Barfüsserkirche an den Unteren Zäunen erworben und umgestaltet hatte, daher der Name „Aktientheater“. Sie verpachtete das Theater mit seinen 800 Plätzen jeweils an einen Direktor, der meist an fehlenden Subventionen scheiterte. Hier dirigierte 1852 der im Zürcher Exil lebende Richard Wagner die Oper „Der Fliegende Holländer“ persönlich. In der Neujahrsnacht 1890 brannte das Gebäude nieder, worauf der heute noch vorhandene Neubau am Seeufer errichtet wurde.