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Fakten zur Erweiterung des Landesmuseums Zürich

Panoramasicht vom Sihlufer mit der grossen Brücke | © CHRIST & GANTENBEIN architects.

Der geplante Erweiterungsbau von den Architekten Christ & Gantenbein ergänzt die von Gustav Gull erbaute Museumsanlage, so dass für die Besucherinnen und Besucher ein Rundgang durch Alt- und Neubau möglich wird. Zentrales Motiv des Neubaus ist die Brücke, welche eine räumliche und optische Beziehung zwischen Park und Museum aufbaut.
Das Wettbewerbsprojekt aus dem Jahr 2002 wurde nach Gesprächen mit Gegnern und Personen aus Fachkreisen überarbeitet: Die Gesamtnutzfläche des Neubaus wurde um einen Drittel reduziert, die integrale Erhaltung des Altbaus inklusive Kunstgewerbeflügel garantiert und die Sichtverbindung resp. Erschliessung zwischen Platzspitzpark und Museumsinnenhof gewährleistet.


Der Erweiterungsbau des Landesmuseums im Park…

... bietet notwendigen Platz für flexible Werkhallen für Wechselausstellungen, ein Auditorium und Studienzentrum für die Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen sowie eine Gastronomieinfrastruktur für ein Museumsrestaurant.

... wird von den Parlamenten des Bundes, Kantons und der Stadt mit einer grossen Mehrheit unterstützt.

... wird weder von der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege, noch von der Natur- und Heimatschutzkommission des Kantons Zürich, noch von der Denkmalpflegekommission des Kantons Zürich in Frage gestellt. Auch der Schweizer Heimatschutz stellt sich nicht dagegen.

... nimmt von der gesamten Parkfläche, die 36‘400 m2 misst, 1‘300 m2 ein.

... wurde bereits von Gustav Gull geplant und der Park als Platzreserve für das Landesmuseum deklariert.

... wird den Standart Minergie-P anstreben.

Herleitung Ansicht ParkHerleitung Ansicht Park
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  Herleitung Ansicht StadtHerleitung Ansicht Stadt
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Finanzielle Mittel:

Das Landesmuseum Zürich soll für 111 Mio. CHF erweitert werden. Davon werden 5 Mio. CHF von privater Seite finanziert. Die erforderlichen Mittel werden mehrheitlich von der Schweizerischen Eidgenossenschaft übernommen:
Bund  
76 Millionen:

  Der eidgenössische Finanzantrag wird 2008 angenommen. Der Bund als Bauherr hat das zivile Bauprogramm bewilligt.

Kanton Zürich
   
20 Millionen:

  Der Finanzantrag auf kantonaler Ebene wurde 2009 vom Kantonsrat mit einer grossen Mehrheit verabschiedet - der Beitrag sollte aus dem Lotteriefonds finanziert werden. In Folge einer Stimmrechtsbeschwerde hatte der Kantonsrat am 19. April 2010 erneut zu beschliessen. Auch in dieser Abstimmung sprach sich der Kantonsrat mit wiederum überwältigender Mehrheit (und sogar noch weniger Gegenstimmen als bei der ersten Abstimmung) für den finanziellen Beitrag aus.
Stadt Zürich    
10 Millionen:   3,25 Millionen Landabtretung und 6,75 Millionen Standortbeitrag. Auch der städtische Beitrag wird 2009 vom Gemeindeparla- ment mit einer grossen Mehrheit bewilligt. Die Gegner der Vorlage haben gegen den Gemeinderatsentscheid das Referendum ergriffen.
Am 13. Juni 2010 kam es in der Stadt Zürich zur Abstimmung. Die Vorlage wurde von der Stimmbevölkerung mit 54,2% angenommen.



    Panoramasicht vom Sihlufer mit der grossen Brücke
© CHRIST & GANTENBEIN Architekten
Spitalstrasse 12 CH - 4056 Basel
T + 41 61 260 90 20
F + 41 61 260 90 30

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    Ansicht vom Hauptbahnhof mit dem neuen Eingang
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 Landschaftsplan © DIPOL Landschaftsarchitekten    Landschaftsplan
© Vogt Landschaftsarchitekten

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    Plan Landabtretung Stadt Zürich. © CHRIST & GANTENBEIN Architekten

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