Sammlung und Dokumentation
Der Bereich «Sammlung und Dokumentation» ist Kompetenzzentrum für die Erforschung des materiellen Kulturgutes der Schweiz. Zu den Kernaufgaben der Kuratorinnen und Kuratoren gehört die professionelle Äufnung der Sammlungen: sie inventarisieren, analysieren und interpretieren die Objekte. Hierfür arbeiten sie eng mit dem Dokumentationszentrum zusammen (Katalog, Bildarchiv und Bibliothek). Die Ergebnisse dieser Forschungstätigkeit werden in Dauer- und Wechselausstellungen, an Vorträgen, in Führungen sowie in einer regen Publikationstätigkeit vermittelt.
Die Forschung am Schweizerischen Nationalmuseum verfolgt interdisziplinäre Ansätze, welche sowohl geistes- als auch naturwissenschaftliche Disziplinen mit einschliessen. Die Tätigkeiten des Kuratoriums decken die Zeit von der Ur- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart ab.
Die Sammlungen des Schweizerischen Nationalmuseums widerspiegeln das mannigfaltige archäologische, historische und kunsthandwerkliche Erbe aus den einzelnen Kulturkreisen und Regionen der Schweiz. Den Grundstock bilden Bestände aus der alten Züricher Stadtbibliothek, aus dem Besitz der Antiquarischen Gesellschaft und des alten Zeughauses in Zürich sowie des Bundes.
In den letzten hundert Jahren sind die Bestände stark – auf über eine Million Objekte – angewachsen. Die Sammlungen zum Mittelalter und zur Neuzeit sind die qualitativ und quantitativ wichtigsten und bedeutendsten. Besondere Anstrengungen in der Sammlungstätigkeit macht das Museum seit mehreren Jahren für den Bereich 20./21. Jahrhundert. Die einzelnen Fachressorts sind auf den folgenden Seiten abgebildet.
Download Richtlinien für die Sammlungstätigkeit des Schweizerischen Nationalmuseums (PDF).