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Schweizer Fotografie der 1930er Jahre – Bilderstreit

5. Juni bis 25. Oktober 2009

Plakat: Schweizer Fotografie der 1930er Jahre – Bilderstreit
Das Schweizerische Landesmuseum – Château de Prangins präsentiert eine Ausstellung der Fotostiftung Schweiz, Winterthur. Sie thematisiert eine lebhafte Polemik, mit der sich die Welt der Fotografie in der Schweiz der 1930er Jahre grundlegend veränderte. In dieser Kontroverse standen sich die weitgehend von der malerischen Tradition inspirierten «Kunstfotografen», die
sogenannten Piktorialisten, und die Anhänger einer neuen, unmittelbareren und kritischeren Fotografie gegenüber, die besser geeignet schien, die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen jener Zeit zu erfassen. «Schweizer Fotografie der 1930er Jahre» zeigt eine packende visuelle Konfrontation der Aufnahmen der Piktorialisten und der «Modernen». Erstere, namentlich die Bilder von Fred Boissonnas, Emile Gos oder Francis de Jongh, sind bewusst unscharf und verwischt, sorgfältig retouchiert und konventionell komponiert. Letztere, unter anderem jene von Binia Bill, Hans Finsler, Germaine Martin und Gotthard Schuh, bestechen durch ihre übermässige Schärfe, ihre leuchtende, fast blendende Intensität und ihre kühne Bildeinstellung. Neben den ästhetischen Aspekten des Konflikts bietet diese Ausstellung mit rund 120 Exponaten und Dokumenten auch einen ungewöhnlichen Blick auf die Schweiz der Zwischenkriegszeit.




Schweizerisches Nationalmuseum
Château de Prangins
Postfach
1197 Prangins

Tel. + 41 (0)22 994 88 90
Fax + 41 (0)22 994 88 98

E-mail: info.prangins@snm.admin.ch
Di - So  10:00 - 17:00 Uhr




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